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Episode 1
Die Deutschen und die Franzosen - Zurück zu den Wurzeln
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Geliebte Feinde - Die Deutschen und die Franzosen - Zurück zu den Wurzeln - Inhaltsangabe:

Wie beginnt die Geschichte von Deutschen und Franzosen? Die erste Folge der Reihe „Geliebte Feinde“ begibt sich auf die Suche nach den Wurzeln beider Völker. Mächtige Denkmäler wollen es uns weismachen: Hermann der Cherusker, ein deutscher Volksheld und Vercingetorix, der erste französische Freiheitskämpfer - geben sie nicht prächtige Urväter der beiden Nachbarn ab? Doch weit gefehlt. Germanen und Gallier waren keineswegs die direkten Vorfahren von Deutschen oder Franzosen. Lange bleiben die Grenzen in der Mitte Europas fließend. Und im Zuge der Völkerwanderung werden die europäischen Stämme kreuz und quer durchmischt. Vermeintlich alte deutsch-französische Gegensätze entpuppen sich bei genauer Betrachtung als bloße Erfindung des nationalistischen Zeitalters - im 19. Jahrhundert. Zurückführen lassen sich die beiden späteren Mächte links und rechts des Rheins vielmehr auf einen gemeinsamen Urvater: Karl den Großen. Er schafft - wenn auch weniger durch Überredungskunst als vielmehr mit dem Schwert - ein mächtiges Imperium in der Mitte Europas und einen Kulturraum im Zeichen des christlichen Glaubens. Er wird zum Ahnherrn und Vorbild der deutschen Kaiser - und als „Charlemagne“ zum Ideal der französischen Herrscher. Wer war Karl wirklich, dieser Potentat des aufkommenden christlichen Abendlandes? Und warum hielt sein Einigungswerk nicht auf Dauer? Der Vertrag von Verdun teilt sein Reich: Im Westen bildet sich eine Erbmonarchie heraus - sie soll zur Grundlage für den späteren französischen Zentralstaat werden. Im Osten gehen Königs- und Kaiserwürde auf einen Wahlakt durch selbstbewusste Fürsten zurück. Mit Folgen für die staatliche Ordnung in Deutschland bis heute. Aber auch schon zu Karls Zeiten machen sich kulturelle Unterschiede zwischen den Völkern links und rechts des Rheins bemerkbar. Die Dokumentation geht auch der Frage nach, weshalb die Franzosen bis heute lieber an ihrem Wein nippen, während die meisten Deutschen bevorzugt ihr Bier trinken.
Episode 2
Die Deutschen und die Franzosen - Getrennte Wege
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Geliebte Feinde - Die Deutschen und die Franzosen - Getrennte Wege - Inhaltsangabe:

Es ist eine Krux der Gründer großer Reiche: kaum sind sie tot, beginnt der Zerfall des Erbes. Nach der Ära Karls des Großen gehen seine Nachfahren - die Vorfahren von Deutschen und Franzosen - eigene Wege: Mitte des 9. Jahrhunderts wird das Frankenreich geteilt - und es gibt Streit um den Nachlass des Kaisers. Erst einmal sieht es so aus, als hätten sich die „deutschen“ Herrscher im ostfränkischen Reichsteil einen Vorteil verschafft: Sie erringen den römischen Kaisertitel und stehen schließlich an der Spitze eines Imperiums, das von der Nordsee bis nach Italien reicht. Dagegen beschränkt sich der Einfluss der französischen Könige zunächst auf die kleine Krondomäne rund um die Île-de-France. Und doch haben die französischen Könige einen Heim-Vorteil: Die Kaiser auf deutscher Seite werden gewählt und müssen ihre Macht mit geistlichen und weltlichen Fürsten teilen. Auf französischer Seite bleibt die Königswürde meist in der Familie und wird von Generation zu Generation vererbt. Eine Entwicklung, aus der später der deutsche Föderalismus und der französische Zentralismus hervorgehen. In einem aber sind sich die Vorfahren von Deutschen und Franzosen damals einig, dass zwischen ihnen kein erblicher Streit herrscht: Wenn überhaupt, galten seinerzeit die Engländer bei den Menschen links des Rheines als Erbfeinde. In der Schlacht von Crécy 1346 zieht ein deutsches Ritterheer an der Seite Frankreichs gegen die Eindringlinge zu Felde - und - man geht gemeinsam im englischen Pfeilhagel unter. Für Frankreich wird der Kampf gegen England zu einer prägenden Erfahrung. Während man sich in deutschen Landen noch lange als Sachse, Schwabe oder Bayer fühlt, fördert der Hundertjährige Krieg die Entwicklung einer französischen Nationalidentität. Die zweite Folge der Reihe „Geliebte Feinde“ zeigt, wie ein Bauernmädchen aus Lothringen zur französischen Volksheldin werden konnte - und welche Rolle dabei etwas später ein deutscher Dichterfürst spielte.
Episode 3
Die Deutschen und die Franzosen - Macht und Glaube
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Geliebte Feinde - Die Deutschen und die Franzosen - Macht und Glaube - Inhaltsangabe:

Zu Beginn der Neuzeit nimmt der deutsch-französische Gegensatz neue Dimensionen an: Zwischen führenden Herrscherhäusern entbrennt ein langer Wettstreit um die Vorherschafft auf dem Kontinent. Am Anfang steht ein Wahlkampf mit rivalisierenden Kandidaten von beiden Seiten: Karl aus dem Hause Habsburg und der französische König François I. aus dem Hause Valois bewerben sich 1519 um die Kaiserkrone des „Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation“. Man protzt mit Prunkbauten und verteilt freigiebig Bestechungsgelder. Karl, der Enkel des verstorbenen Kaisers, mobilisiert mehr Kreditgeber - und gewinnt. François wiederum sieht sich und sein Land nun von Habsburgern umzingelt, die auch in Spanien regieren. Doch ist es weiterhin ein Ringen der Dynastien und keine deutsch-französische Feindschaft. Schon droht neuer Konfliktstoff. Der deutsche Mönch Martin Luther hat die Macht des Papstes und der Kirche in Frage gestellt - und rüttelt damit zugleich am Machtfundament von Königen und Kaisern. Auf französischer Seite wird Johannes Calvin Luthers Ideen verbreiten und weiterentwickeln. Als die Reformation die Einheit der abendländischen Christenheit zerreißt, nimmt auch eine neue Epoche in den Beziehungen der Nachbarn ihren Anfang. Im Dreißigjährigen Krieg kämpft der katholische Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, ein Habsburger, gegen seine protestantischen Fürsten um die Vormachtstellung. Um die Habsburger zu schwächen, greift das katholische Frankreich in den Krieg ein - auf der Seite der Protestanten. Am Ende des Krieges steht ein Patt, das eine verwüstete Mitte Europas hinterlässt und faktisch die Zersplitterung Deutschlands für weitere anderthalb Jahrhunderte festschreibt. Der Kaiser der Deutschen verliert an Einfluss zugunsten der Landesfürsten. Der König von Frankreich ist der Gewinner. Sein Land erlebt eine Zeit der Blüte. Nicht nur militärisch und politisch, auch kulturell wird die mächtige Monarchie in ganz Europa bestaunt.
Episode 4
Die Deutschen und die Franzosen - Schaulauf der Sonnenkönige
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Geliebte Feinde - Die Deutschen und die Franzosen - Schaulauf der Sonnenkönige - Inhaltsangabe:

Alle schauen auf Ludwig XIV. und sein Schloss Versailles: Unter dem „Sonnenkönig“ wird Frankreich zum großen Vorbild für Herrscher in ganz Europa. Vor allem deutsche Fürsten, etwa August der Starke in Sachsen, wollen ähnlich glänzen: Sie streben nach Königstiteln, bauen fleißig Schlösser und gründen Manufakturen nach französischem Vorbild. Aber obwohl Frankreich sehr „à la mode“ ist, schauen sich die Franzosen auch manches bei ihren deutschen Nachbarn ab: zum Beispiel die Herstellung von Porzellan. In Versailles lebt die Tochter eines deutschen Adelsgeschlechts in einer für sie immer wieder rätselhaften Umgebung: Liselotte von der Pfalz. Sie tut sich schwer mit dem französischen Hofleben, pflegt aber eine freundschaftliche Beziehung zu Ludwig XIV., ihrem Schwager. Als dieser im „Pfälzischen Erbfolgekrieg“ Liselottes Heimat verwüsten lässt, belastet das nicht nur ihr persönliches Verhältnis, sondern auch die Beziehung von Deutschen und Franzosen. Der Feldzug durchs benachbarte Land hinterlässt nicht nur zerstörte Städte und gebrandschatzte Regionen, sondern auch Erinnerungen, die sich im Bewusstsein vieler Generationen einprägen. Auch rechts des Rheins gibt es Kriegstreiber, die das Verhältnis der Mächte auf die Probe stellen: Obwohl Friedrich der Große, der preußische König, von der französischen Lebensart begeistert ist und freundschaftliche Bande zum Philosophen Voltaire pflegt, führt er Krieg gegen Frankreich und seine Verbündeten. Ausgerechnet eine Mätresse des französischen Königs erweist sich als seine hartnäckigste Widersacherin: Madame de Pompadour. Die vierte Folge der Reihe „Geliebte Feinde“ blickt hinter die Kulissen von höfischem Pomp und Prunk der absolutistischen Herrscher und geht der Frage nach, welche Spuren die Faszination und die Feindbilder jener Epoche im deutsch-französischen Verhältnis hinterlassen haben.
Episode 5
Die Deutschen und die Franzosen - Auf die Barrikaden!
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Geliebte Feinde - Die Deutschen und die Franzosen - Auf die Barrikaden! - Inhaltsangabe:

Der 14. Juli 1789 ist ein denkwürdiger Tag. Der Beginn der „Großen Französischen Revolution“. Ab sofort sind die Franzosen keine Untertanen mehr, sondern freie Bürger! Es ist der Geburtstag der Nation, auf den ihr Stolz gründet - unabhängig von Rang und Namen, Beruf und Berufung, in guten und in schlechten Zeiten. Über dem Flickenteppich der deutschen Kleinstaaterei hingegen herrscht damals lähmende Starre. Sehnsüchtig blicken viele deutsche Intellektuelle gen Frankreich, träumen auch von einer Revolution. Doch die bleibt ein schwärmerischer Gedanke. Goethe, Schiller, Beethoven, und viele andere sympathisieren zunächst mit den französischen Revolutionären - mit ihren Brüdern im Geiste. Fürs Erste. Die Ernüchterung kommt mit der Tat, mit der Schreckensherrschaft, mit der Guillotine. Viele Deutsche wenden sich ab - mit Grauen. Wenn schon Revolution, dann bitte gesittet! Dann betritt einer, der Ordnung schafft, die Weltbühne, Napoleon Bonaparte. Verehrt und gehasst. Als Reformer sät Napoleon das Verlangen nach Freiheit, als Tyrann weckt er das deutsche Nationalgefühl. Mit seinem Machtanspruch und einer effektiven Militärmaschinerie katapultiert er die Deutschen in eine neue Zeit: Das alte Reich wird aufgelöst, geistliche Fürsten enteignet, das Recht modernisiert. Der Rheinbund entsteht als Bündnis von Vasallenstaaten. Das alte mächtige Preußen ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Aus einem Puzzle territorialer Zersplitterung gehen größere Staaten hervor, mal im Einklang mal im Widerstreit mit den deutschen Herrschern. Doch Napoleon führt weiter Krieg - gegen Russland. Die Deutschen bezahlen dafür einen hohen Preis: finanziell und mit Hilfstruppen, die im russischen Winter erfrieren. Aus Revolutionsromantik und Frankreichbegeisterung in deutschen Landen wird Frankophobie. Es wächst ein Widerstand, der national begründet ist. Gegen seinen Willen wird Napoleon so zum Geburtshelfer der deutschen Nation.
Episode 6
Die Deutschen und die Franzosen - Es lebe die Nation!
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Geliebte Feinde - Die Deutschen und die Franzosen - Es lebe die Nation! - Inhaltsangabe:

Napoleon ist besiegt, auf dem Wiener Kongress versuchen die Fürsten die Zeit zurückzudrehen. Doch die Ideen von Freiheit und Demokratie lassen sich nicht dauerhaft unterdrücken. Während es sich die Mehrheit der Deutschen in ihren Biedermeierstuben gemütlich macht, gehen die Franzosen im Jahre 1830 wieder auf die Barrikaden. Doch bald rumort es auch in deutschen Landen: Seit den Befreiungskriegen streben immer mehr Menschen nach Einheit und Demokratie. Die deutsche Nationalbewegung ist anfangs vor allem eine Studentenbewegung. Und vor allem im deutschen Südwesten ist die Erinnerung an revolutionäre Freiheiten unter Napoleon noch frisch: Das Hambacher Fest 1832 wird zur ersten großen Demonstration für Freiheit und Einigkeit in Deutschland. Noch vergebens. Ein „junger Wilder“, der sich nicht unterkriegen lässt, ist Heinrich Heine, der - früher als andere - auch die Gefahren des aufkeimenden deutschen Nationalismus erkennt. In seiner Heimat sieht er für sich und seine kritische Haltung keinen Platz - dafür findet er 1848 in Paris ein neues Zuhause und seine große Liebe: Eine französische Schuhverkäuferin namens Mathilde. Heine wird zum deutsch-französischen Grenzgänger und Chronisten. Er erlebt, wie die Welle der Revolution von Frankreich aus Deutschland und ganz Europa erfasst. Doch die Hoffnung deutscher Liberaler, einen geeinten Staat wie Frankreich und zugleich eine freiheitliche Verfassung zustande zu bringen, bleibt Illusion. Viele Deutsche setzen am Ende eher an den Reformwillen der Mächtigen als auf die Macht der Straße und arrangieren sich letztlich mit der Obrigkeit. Die Freiheitsbewegung von 1848 scheitert jedoch rechts und links des Rheins, 1851 wird Frankreich zum zweiten Mal Kaiserreich. Der gemeinsame Traum der Freiheit ist ausgeträumt.
Episode 7
Die Deutschen und die Franzosen - Vorbild und Feindbild
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Geliebte Feinde - Die Deutschen und die Franzosen - Vorbild und Feindbild - Inhaltsangabe:

Frankreich muss mit Sorge feststellen, dass aus dem längst zur historischen Gewohnheit gewordenen deutschen Staatenpuzzle unter preußischer Führung allmählich ein bedrohlicher Nachbar erwächst. Zwischen Kaiser Napoleon III. und Bismarck kommt es zum Machtkampf. Ein Krieg scheint unvermeidlich. Nach Provokationen beider Seiten erklärt Frankreich Preußen tatsächlich den Krieg. Es ist das Jahr 1870. In Sedan gehen die Franzosen geschlagen vom Feld. Und als sei dies der Demütigung noch nicht genug, lässt sich Preußens König Wilhelm im Spiegelsaal von Versailles zum Kaiser ausrufen! Das deutsche Kaiserreich ist geboren. Das mit „Blut und Eisen“ geeinte Deutschland triumphiert. Zum ersten Mal sehen sich beide Seiten als „Erbfeinde“. Doch das Volk von Paris will sich nicht geschlagen geben. Es baut Barrikaden und revoltiert. Es ist die berühmte Commune, ein Vorbild für kommende Revolutionen auf der ganzen Welt. Und siehe da, gegen das aufbegehrende Volk kämpfen nun preußische und französische Regierungstruppen gemeinsam. Mehr als 25.000 Menschen verlieren ihr Leben. Auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise wird die Erinnerung bis heute wach gehalten. Das Elsass sowie Lothringen werden dem Deutschen Reich zugeschlagen, Frankreich darf durch hohe Entschädigungszahlungen auch noch zum Wirtschaftsaufschwung des frisch geeinten Deutschland beitragen. Auch in Berlin wird fleißig gebaut: Der Reichstag, der Berliner Dom, das Bodemuseum usw. - sponsored by Paris. Die siebte Folge der Reihe „Geliebte Feinde“ zeigt die Auswüchse der so genannten „Erbfeindschaft“ auf dem Höhepunkt der nationalistischen Epoche und auf dem Sprung ins imperiale Zeitalter. Die Dokumentation führt aber auch vor Augen, wie der wissenschaftliche, technische und wirtschaftliche Fortschritt das ausgehende 19. Jahrhundert verändert und Gegensätze überbrückt, und erzählt die wahre Geschichte von Gustav Eiffel und seinem Turm - bis heute die touristische Attraktion von Paris.
Episode 8
Die Deutschen und die Franzosen - Krieg und Frieden
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Geliebte Feinde - Die Deutschen und die Franzosen - Krieg und Frieden - Inhaltsangabe:

Was für eine tolle Epoche hätte das 20. Jahrhundert werden können! Wissenschaft und Technik versprechen eine wunderbare Zukunft. Die Wirtschaft boomt, Fortbewegung und Nachrichtenaustausch beschleunigen sich rasant. Aber es werden jetzt auch die modernsten Waffen gebaut. In Frankreich wie in Deutschland. Der deutsche Kaiser Wilhelm II. strebt nach einem Platz unter den Weltmächten. Das Wettrüsten deutet schon auf das, was kommt: Trotz Friedensbewegungen auf beiden Seiten taumeln die Mächte 1914 in den Ersten Weltkrieg. Mobilmachung folgt auf Mobilmachung. Die Deutschen wollen Frankreich möglichst schnell bezwingen, um danach ihre Kräfte gegen Russland bündeln zu können, und greifen an. Mehr als zehn Millionen Menschenleben kostet dieser bis dahin brutalste aller Kriege. Nach vier Jahren ist Frankreich, der Hauptkriegsschauplatz, mit Ruinen übersät. Der Vertrag von Versailles soll Frankreich künftig vor den Deutschen schützen, doch er provoziert das Gegenteil: Er schürt das Revanchedenken vieler Deutschen. Und als die Reparationszahlungen der Deutschen ausbleiben, marschieren französische Truppen im Ruhrgebiet ein. Die Demokratie von Weimar befindet sich längst in Bedrängnis - politisch wie ökonomisch. Das führt zur Stärkung der Radikalen, auch Adolf Hitlers. Kurz später nährt ein deutsch-französisches Politikerpaar die Hoffnung auf Versöhnung: Gustav Stresemann und Aristide Briand. In den Verträgen von Locarno beginnen sie eine erste deutsch-französische Annäherung. Für ihre Bemühungen erhalten sie 1926 den Friedensnobelpreis. Doch am Ende steht das Scheitern. Viele Deutsche sind zur Demokratie und zum Frieden nicht bereit. Die Forderung nach einer Revision des Friedens von Versailles trägt Hitler große Sympathie bei den Deutschen ein. Versöhnlich ist, dass deutsche und französische Politiker den Tag des Kriegsendes heute gemeinsam in Paris feiern.
Episode 9
Die Deutschen und die Franzosen - Welt in Flammen
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Geliebte Feinde - Die Deutschen und die Franzosen - Welt in Flammen - Inhaltsangabe:

Als im Februar der Reichstag in Flammen steht, setzt die erste Fluchtwelle unter deutschen Kommunisten, Juden, Künstlern ein. Viele zieht es in das Land der Menschenrechte, nach Frankreich. Dort fühlen sie sich sicher. Doch dann überfällt Nazideutschland Polen, der Zweite Weltkrieg beginnt. Der ungezähmte Rassismus der Deutschen führt zu einem der schrecklichsten Verbrechen an der Menschheit, den Holocaust. In Les Milles, ganz in der Nähe von Aix-en-Provence, werden geflüchtete Deutsche in einer alten Ziegelei interniert. Es herrschen Hunger, Kälte, Angst und Tod. Heute ist dieser Ort eine deutsch-französische Begegnungsstätte. Im Frühjahr 1940 greift Hitler-Deutschland Frankreich an und besiegt es binnen sechs Wochen. Da bietet der ehemalige Held des Ersten Weltkrieges, Marschall Pétain, Hitler seine Zusammenarbeit an. Diese „Kollaboration“ ist bis heute ein Trauma für viele Franzosen. In Marseille dagegen versuchen viele Flüchtlinge noch eine der begehrten Schiffspassagen zu ergattern. Nur schnell raus aus diesem Europa! Der Hafen, heute ein Weltkulturerbe, wird zur allerletzten Überlebenschance. Die deutschen Besatzungssoldaten und Offiziere lassen es sich gut gehen, in Paris, der Stadt der Liebe. Sie quartieren sich in den Luxushotels ein und bandeln mit hübschen Französinnen an. Auch die legendäre Coco Chanel pflegt engen Kontakt zu Deutschen. Die befreundeten Nazis werden ihr später helfen, ihren Betrieb zu „arisieren“. De Gaulle ist zugleich der Gegenspieler Pétains und Hitlers: Er flieht nach England und organisiert von da aus den Widerstand. In Frankreich selbst bildet sich die Résistance. Nach der alliierten Landung in der Normandie wächst neues Selbstbewusstsein in Frankreich. Résistance und französische Exiltruppen sorgen im August 1944 für die Befreiung von Paris. Weshalb wurde die Stadt nicht, wie von Hitler befohlen, dem Erdboden gleich gemacht? Auch das zeigt die neunte Folge der Reihe „Geliebte Feinde“.
Episode 10
Die Deutschen und die Franzosen - Aufbruch nach Europa
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Geliebte Feinde - Die Deutschen und die Franzosen - Aufbruch nach Europa - Inhaltsangabe:

Seit Mai 1945 schweigen in Europa die Waffen. Endgültig! Deutschland ist besiegt, Frankreich wird nachträglich zur Siegermacht gekürt. De Gaulle sei Dank. In den französischen Besatzungszonen richten sich die Nachbarn ein. In ihren Teil Berlins bringen sie gleich einen kleinen Eiffelturm mit. Oberstes Gebot der Stunde ist: Nie wieder darf von deutschem Boden ein Krieg ausgehen! Die Annäherung der beiden ehemaligen Feinde ist schwierig. Manche französischen Gedankenspiele nach Kriegsende drehen sich um ein Deutschland, das in mehrere ungefährliche Portionen aufgeteilt ist. Doch schon bald schlägt die Stunde der Europäer. Eine wichtige Rolle spielt der französische Außenminister Robert Schuman. Er entwickelt einen Plan die Rüstungsindustrien Frankreichs und Westdeutschlands gemeinsam zu kontrollieren. Als friedenstiftende Maßnahme quasi: Sicherheit vor Deutschland und Sicherheit mit Deutschland - das ist das, was die Franzosen wollen. Natürlich erweist sich die Bedrohung durch die Sowjetunion, die Osteuropa in fester Hand hält, als hilfreich bei der Annäherung der ehemaligen „Erbfeinde“. Nur wenn der Westen zusammenstehe, könne man sich gegen die neue Bedrohung behaupten, meinen auch die USA, die den Umfang ihrer Wirtschaftshilfe auch an die Kooperationsbereitschaft der ehemaligen Streithähne koppeln wollen. Und dann der Auftritt der beiden großen älteren Herren: De Gaulle und Adenauer gehen mit ausgestreckten Armen aufeinander zu. Die beiden unterzeichnen 1963 den berühmten Élyséevertrag, einen Freundschafts-vertrag. Dieses Abkommen soll den Umgang beider Länder auf ein festes, friedliches Fundament stellen - nach Jahrhunderten blutiger Auseinandersetzungen. Die große Zukunft heißt jetzt: Europa! Die letzte Folge der Reihe „Geliebte Feinde“ lädt die Zuschauer zu einer Reise in die Zeit nach der angeblich erblichen Gegnerschaft ein - von den Nachkriegsjahren bis heute.
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Geliebte Feinde - stream

serie, Laufzeit: 0 Min, Genre: Keine Angabe
Original Titel Geliebte Feinde
Genre Keine Angabe
Altersfreigabe Keine Angabe
Veröffentlicht Keine Angabe
Hauptdarsteller Keine Angabe
Regisseur Keine Angabe
Drehbuch Keine Angabe
Produziert von Keine Angabe
Sprache Deutsch
Stichworte Keine Angabe
Angelegt 2016-11-10